Die Kirschlorbeere

Die Kirschlorbeere

Die Kirschlorbeere


Herkunft
Rosenarten gibt es viele, doch denken wohl nur wenige bei einem Rosengehölz an den Kirschlorbeer. Und doch ist diese ursprünglich aus Kleinasien stammende Pflanzenart ein Familienmitglied der Rosengewächse ( für die Lateiner unter
Ihnen kurz „Rosaceae“ genannt ). Ihren umgangssprachlichen Namen erhielt diese Pflanze wegen ihrer der Lorbeere ähnelnden Blätter und der kirschartigen Steinfrucht.


Nutzung
Die Kirschlorbeere ist zumeist frosthart und wird oft als Ziergewächs in Parkanlagen, Gärten, aber auch zur Grundstückseinfriedung verwand. Sie blüht auch in der kalten und dunkel-nassen Jahreszeit immergrün und besticht durch
ihren dichten Wuchs, der bis zu sieben Meter erreichen kann. Die Kirschlorbeere wächst sehr schnell und sollte regelmäßig einmal im Jahr geschnitten werden.


Blütezeit
Die Blüten treiben von April bis Juni aus und bestechen durch
einen oft als angenehm empfundenen Duft. Die kirschförmigen traubigen Früchte sind dabei anfangs grün und wechseln später in eine schwarze Farbe über. Die Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet, sondern als giftig eingestuft. 


Pflege
Die winterharte Pflanze ist sehr widerstandsfähig, braucht aber durchaus auch Wasser zum Gedeihen. Allzu große Trockenheit schadet ihrem Blattwerk. Eine etwas gröberen Astschnitt sollte man im Frühjahr vornehmen, während der
Feinschnitt durchaus auch noch im Juni erfolgen kann. Eingepflanzt wird der Kirschlorbeer in einem ausgehobenen Loch, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist. So bekommen die Wurzeln sofort genügend Platz, um sich
auszudehnen. Die Pflanzung kann durchaus ganzjährig erfolgen, eine Bepflanzung im Frühjahr oder Herbst ist aber vorzuziehen.


Standort
Den Kirschlorbeer pflanzt man am besten schattig bis halbschattig. Sie mag keine schneidenden Winde und steht daher am liebsten etwas windgeschützter. Es spielt dem Grunde nach aber keine Rolle auf welchem Boden er gepflanzt wird. Natürlich lieben alle Pflanzen
nährstoffhaltigen Boden, der Kirschlorbeer wächst aber auch
auf sandigen oder halbtrockenem Boden.

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